Bereits in den ersten Schwangerschaftswochen ist "touch" bereits vorhanden. Er bildet die Grundlage dafür, wie wir uns selbst und die Welt um uns herum wahrnehmen. "Touch" ist entscheidend dafür, wie wir fühlen und wie wir uns mit anderen verbinden. In diesem Workshop werden wir die Sprache des "touch" sowohl physisch als auch emotional erkunden. Kurze theoretische Inputs werden durch erfahrungsbasierte Übungen, Selbstberührungspraktiken und die Verbalisierung emotionaler Reaktionen ergänzt. Wir werden reflektieren, wie physische Erfahrungen in Worte übersetzt werden können – insbesondere im Kontext von schriftlichen und gesprochenen Begegnungen, wie denen, die wir in der telefonischen Beratung führen. Dies ist eine Einladung, sich buchstäblich mit "touch" auseinanderzusetzen: zu fühlen, zu reflektieren, auszudrücken – und Körpersprache als Ressource für Verbindung und Präsenz zu nutzen.
Barbara Rode és Ludger Storch